Lokal begrenztes Prostatakarzinom (QS Prostata-Ca)
Das Prostatakarzinom ist eine bösartige Tumorerkrankung, die vom Drüsengewebe der Vorsteherdrüse (Prostata) ausgeht und somit zu den Adenokarzinomen zählt. Die Neuerkrankungsrate für das Prostatakarzinom lag 2023 bei rund 79.600 womit es das häufigste Karzinom bei Männern in Deutschland darstellt (RKI/GEKID 2025).
Am 16. April 2020 hat der G-BA das IQTIG mit der Entwicklung eines QS-Verfahrens Lokal begrenztes Prostatakarzinom beauftragt. Basis für die Entwicklung ist die vom IQTIG vorgelegte Konzeptstudie vom 30. November 2017. Die Entwicklung der Patientenbefragung wurde vom G-BA am 25. Januar 2023 beauftragt.
Prostatakarzinome treten vor allem bei Männern im höheren Alter auf. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei ungefähr 71 Jahren. Das Risiko für Männer, im Laufe ihres Lebens an einem Prostatakarzinom zu erkranken, liegt bei 14,2 Prozent (RKI/GEKID 2025).
Das Prostatakarzinom zeichnet sich nicht nur durch ein erst spät einsetzendes, sondern auch durch ein sehr langsames Tumorwachstum aus, wodurch die Überlebenswahrscheinlichkeit für betroffene Männer hoch ist. Das relative 5-Jahres-Überleben liegt bei 92 Prozent. Zehn Jahre nach der Diagnose leben noch 89 Prozent der Männer mit einem Prostatakarzinom (RKI/GEKID 2025).
Großteil der Prostatakarzinome früh diagnostiziert
Der Großteil der Prostatakarzinome wird heutzutage bereits in einem frühen Tumorstadium, in dem der Tumor noch lokal auf die Prostata begrenzt ist, diagnostiziert. Dies ist vor allem auf den Test zur Bestimmung des prostataspezifischen Antigens (PSA-Test) im Blut zurückzuführen, der bereits vor Auftreten erster Symptome einen Hinweis auf ein Prostatakarzinom geben kann.
Etwa zwei Drittel der Tumore sind bei Erstdiagnose noch lokal auf die Prostatakapsel begrenzt (Klassifikation des Primärtumors T1–T2). Die weiteren knapp 40 Prozent der Karzinome haben bei Erstdiagnose bereits die Prostatakapsel durchbrochen (lokal fortgeschritten; T3) bzw. sind bereits in benachbarte Strukturen (z.B. Rektum; T4) infiltriert (RKI/GEKID 2025, Wittekind 2020).
Verfahren in Zahlen
17
Nummer des Qualitätssicherungsverfahrens
ca. 3.200
Am Verfahren beteiligte Leistungserbringer
19
Qualitätsindikatoren und Transparenzkennzahlen
01.01.2027
Start des Qualitätssicherungsverfahrens
Auswertung und Rechenregeln
Strahlentherapeutinnen und Strahlentherapeuten – ambulant/stationär (PCA-ST-AS)
Vorläufige Regeln, nach denen die Ergebnisse von Qualitätsindikatoren und Kennzahlen berechnet werden. Prospektive Rechenregeln
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Erfassungsjahr 2027
V02 / 17.04.2026 / 195 KB
Urologinnen und Urologen – ambulant/stationär (PCA-URO-AS)
Vorläufige Regeln, nach denen die Ergebnisse von Qualitätsindikatoren und Kennzahlen berechnet werden. Prospektive Rechenregeln
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Erfassungsjahr 2027
V02 / 17.04.2026 / 167 KB
Urologinnen und Urologen – stationär (PCA-URO-S)
Vorläufige Regeln, nach denen die Ergebnisse von Qualitätsindikatoren und Kennzahlen berechnet werden. Prospektive Rechenregeln
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Erfassungsjahr 2027
V02 / 17.04.2026 / 245 KB
Strahlentherapeutinnen und Strahlentherapeuten bzw. Urologinnen und Urologen – ambulant/stationär (PCA-UROST-AS)
Vorläufige Regeln, nach denen die Ergebnisse von Qualitätsindikatoren und Kennzahlen berechnet werden. Prospektive Rechenregeln
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Erfassungsjahr 2027
V02 / 17.04.2026 / 179 KB
Veröffentlichungen
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